Prüfgeräte für jeden Anwendungsfall

12 2016

SPS electronic erhält Millionenauftrag aus dem Geschäftsfeld Elektromobilität

Schwäbisch Hall, Dezember 2016. Einer der weltweit größten Automobilzulieferer setzt bei der Prüfung seiner Elektromotoren auf die Expertise und langjährige Erfahrung von SPS electronic.


Der Auftraggeber entwickelt und produziert weltweit innovative Lösungen für Hybridantriebe in der Elektromobilität. Ein bedeutsames und zukunftsweisendes Projekt stellt die Entwicklung von 48-Volt-Hybridantrieben dar. Anders als die bisher gängigen elektrischen Antriebe können die weltweit ersten 48-Volt-Hybridantriebe mit geringem Kostenaufwand in Fahrzeuge integriert werden und sind daher hauptsächlich für die Serienfertigung von Kleinwagen mit hoher Stückzahl vorgesehen. Durch den Einbau solcher Hybridantriebe ist eine erhebliche Reduzierung des CO²-Ausstoßes möglich. Vor allem für Ballungsgebiete wie Stuttgart ist diese technische Innovation zur Verringerung der Luftverschmutzung dringend erforderlich. Gleichzeitig profitieren Autofahrer von den bekannten Vorteilen eines Hybrids: Der Kraftstoffverbrauch sinkt und das Fahrzeug wird deutlich sparsamer. Zudem unterstützt der elektrische Antrieb den Verbrennungsmotor und sorgt dadurch für einen dynamischen Beschleunigungsprozess. Die neuen Antriebe gehen noch in diesem Jahr erstmals bei dem französischen Automobilhersteller Renault in Serie.

Für die Realisierung dieses Projekts konnte SPS electronic als Partner mit langjähriger Erfahrung und einzigartigem Knowhow in der Prüfung von Elektromotoren überzeugen. Das Schwäbisch Haller Unternehmen ist seit über 36 Jahren führender Hersteller von kundenspezifischen Prüfsystemen in der Elektroindustrie. Durch seine Fertigungstiefe bietet SPS electronic die idealen Voraussetzungen für die gestellten Anforderungen an die elektromechanische Serienprüfung – die Prüftechnik der kompletten Linie kann aus einer Hand bedient werden. Bereits in der Vergangenheit konnten gemeinsame Projekte erfolgreich realisiert werden, wodurch eine vertrauensvolle Basis der Zusammenarbeit geschaffen wurde.

Für SPS electronic ist dieser Auftrag ein weiterer Schritt in die zukunftsweisende Branche Elektromobilität, in der Geschäftsführer Sascha Aust viel Raum zum Wachsen sieht: „Früher waren Autos für SPS electronic uninteressant, da es keine gefährliche Spannung gab. Bei Elektroautos hingegen muss geprüft werden – nicht nur das Auto selbst, sondern auch Zubehör wie die Ladestation, Batterien, Kabelbäume usw.“ Aufgrund der erhöhten Spannungen im Elektroautomobil (von bisher 12 Volt auf bis zu 800 Volt) sind die Anforderungen an die elektrische Sicherheits- und Funktionsprüfung erheblich gestiegen. Was für die Automobilbranche gänzlich neu ist, ist für SPS electronic bereits vielfach angewandte Technik aus der Schublade. Dank der langfristig aufgebauten Fachkenntnisse ist es SPS electronic möglich, seine Kunden den gesamten Weg von der Projektierung bis hin zur Abnahme kompetent zu beraten. Der umfassende, weltweite Service wird dabei aus der Niederlassung Twist (Norddeutschland) gesteuert, während die Entwicklung und die Produktion hauptsächlich im Stammwerk Schwäbisch Hall erfolgt. Aufgrund der hohen Auslastung konnten Teile der Produktion in den vergangenen Jahren zudem in die tschechische Niederlassung Chomutov ausgelagert werden. Tatsächlich liegt das Umsatzwachstum in diesem Geschäftsfeld schon jetzt im mittleren 2-stelligen Bereich, Tendenz weiter steigend. Diese Entwicklung verlangt nicht nur nach einer internen Vorbereitung der Berufsprofile auf neue Aufgaben, sondern schafft zudem auch zahlreiche neue Arbeitsplätze.

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